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Genau wissen, wann die Sendung kommt

trans-o-flex ThermoMed Austria: Neue Dispositions-Software und Selbstabfertigung der Fahrer beschleunigen Zustellung und erhöhen Transparenz – detaillierte Vorabinfo mit voraussichtlichem Zustellzeitfenster für Empfänger möglich

Großebersdorf hat den Anfang gemacht. Die Niederlassung der trans-o-flex ThermoMed Austria GmbH (TMA) in der Nähe der österreichischen Hauptstadt Wien war Anfang Februar die erste, in der eine neue Dispositions-Software sowie eine Selbstabfertigung für Zustellfahrer eingeführt wurde. In den übrigen drei Niederlassungen soll die Einführung im Frühjahr abgeschlossen sein.

„Wir verfolgen mit den neuen Prozessen vier Hauptziele“, sagt Thomas Handlos, Geschäftsführer Operations bei der österreichischen Gesellschaft. „Die neue Dispositions-Software beschleunigt und optimiert die Tourenplanung unserer Zustellfahrzeuge. Zweitens ist die Software in der Lage, den voraussichtlichen Zustellzeitpunkt zu berechnen und den Empfängern mitzuteilen. Drittens bedeutet die Einführung der neuen Prozesse in Österreich, dass wir bei der Harmonisierung der IT-Lösungen der trans-o-flex-Gesellschaften einen großen Schritt vorangekommen sind. Denn bei trans-o-flex Express in Deutschland sind die Prozesse bereits etabliert und haben sich bewährt. Schließlich sorgt viertens das neue Selbstabfertigungsmodul dafür, dass die Zustellfahrer schneller mit ihrer Tour starten können.“

Und wie werden diese Ziele erreicht? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

Wie beschleunigt und optimiert die neue Dispositions-Software die Tourenplanung der Zustellfahrzeuge?
Bisher hing die Effizienz der Disposition in Österreich zum Großteil von der Erfahrung und dem Know-how unserer Disponenten und Fahrer ab. Denn die Disposition erfolgte manuell mit der Postleitzahl der Empfänger als Hauptkriterium und weiteren Nebenbedingungen wie der Sendungsgröße. Die neue Software hingegen erstellt automatisch die jeweils optimalen Verläufe aller Zustelltouren der jeweiligen Niederlassung. Dabei berücksichtigt sie bereits vorgegebene Faktoren wie Warenannahmezeiten oder Expresszustellungen bis 12:00 Uhr. Der Disponent wird aber nicht überflüssig. Vielmehr kann er die vorgeschlagene Verteilung auf Fahrzeuge oder die Stoppreihenfolge verändern, wenn er aufgrund seiner persönlichen Kenntnisse eine bessere Lösung findet.

Bekommt jetzt jeder Empfänger morgens eine Mitteilung, dass eine Sendung unterwegs ist und in welchem Zeitfenster sie eintreffen soll?
Das hängt von den Versendern ab, ob sie diesen Service für ihre Empfänger beauftragen. Dafür sind drei Dinge nötig: Kunden müssen den Service buchen, die Daten des Empfängers an trans-o-flex übermitteln und gleichzeitig zustimmen, dass der Empfänger von trans-o-flex kontaktiert werden kann.

Welche Bedeutung hat die Harmonisierung der IT-Lösungen bei den trans-o-flex-Gesellschaften?
Die Harmonisierung schafft die Basis dafür, dass die verschiedenen operativen Einheiten von trans-o-flex leichter ein einheitliches Qualitätsniveau und eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen können. Software-Systeme zu vereinheitlichen, spart außerdem Zeit und Geld. Beispielsweise mindert die Konzentration auf wenige IT-Systeme die Variantenvielfalt, was sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Pflege Kosten senkt. So müssen, wenn es weniger Software-Varianten gibt, auch weniger Varianten getestet und geschult werden. Und schließlich geht die Software-Harmonisierung mit einer Prozessharmonisierung Hand in Hand. Das erleichtert bei Ausfällen von Mitarbeitern oder Transportpartnern das Einspringen von Personal an anderen Standorten.

Was heißt eigentlich Selbstabfertigung? Wie funktioniert das neue Selbstabfertigungsmodul? Und warum können die Zustellfahrer jetzt schneller mit ihrer Tour starten?
Wenn ein Zusteller sein Fahrzeug fertig beladen hat, dann musste er bisher die Umschlaghalle verlassen und in ein Abfertigungsbüro gehen. Dort wurde kontrolliert, ob die Tour vollständig beladen und abfahrbereit ist. Bei der Selbstabfertigung muss der Fahrer jetzt die Halle nicht mehr verlassen, sondern kann direkt zu einem der in der Umschlaghalle befindlichen Selbstbedienungsterminals gehen. Dort scannt er einen QR-Code und der Sendungsabgleich erfolgt digital. Notwendige Begleitdokumente werden automatisch am Terminal ausgedruckt. So spart der Fahrer Wege, er muss nicht anstehen, wenn sich im Abfertigungsbüro eine Schlange bildet und kann so früher seine Tour beginnen. Damit kann der Fahrer einen größeren Teil seiner Arbeitszeit für die Zustellung nutzen, also mehr Sendungen anliefern.

Thomas Handlos, COO, trans-o-flex ThermoMEd Austria

Thomas Handlos, Geschäftsführer Operations bei trans-o-flex ThermoMed Austria

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