Energiemanagement nach ISO 50001 steigert Effizienz

Energiemanagement nach ISO 50001 steigert Effizienz

Um systematisch die Energieeffizienz zu steigern, die Energiekosten zu senken und die Umweltbilanz zu verbessern, hat der Expressdienst trans-o-flex alle Gesellschaften erstmalig nach ISO 50001 zertifiziert. „Die ISO 50001 fügt sich nahtlos in unser integriertes Managementsystem ein, weil die Struktur und Prozesse unseren Mitarbeitern schon von anderen ISO-Zertifizierungen bekannt sind“, sagt trans-o-flex-CEO Martin Reder. Mit der BSI Group wurde auch derselbe Zertifizierer gewählt wie bei ISO 9001 und ISO 14001. Die Zertifikate stehen wie die der anderen Managementsysteme von trans-o-flex – etwa die Pharmalogistik-Zertifizierung nach den EU-GDP oder die Sicherheitszertifizierungen nach TAPA-Standards – jederzeit auf der Webseite des Unternehmens im Bereich Downloads bereit.

Ein Energiemanagement-System nach ISO 50001 hat fünf Kernbestandteile. Zuerst entwickelt und dokumentiert das Unternehmen seine Energiepolitik. Dabei bekennt sich das Unternehmen zu seiner Strategie für den effizienten Energieeinsatz. Mit einer Erfassung und Auswertung der Energieflüsse und des Energieverbrauchs wird sodann der Ist-Stand zu Beginn des Prozesses festgehalten. Gleichzeitig kann schon dadurch Potenzial für Energieeinsparungen gefunden werden. Darüber hinaus können konkrete Ziele hinsichtlich Energieeffizienz und -verbrauch entwickelt und festgehalten werden. Danach beginnt die Entwicklung und Umsetzung von Aktionsplänen, um die Energieziele nach und nach zu erreichen. Schließlich gilt es, das Erreichte regelmäßig zu überprüfen, gegebenenfalls einzelne Schritte anzupassen und neue Ideen umzusetzen. Dieser kontinuierliche Verbesserungsprozess im Rahmen eines PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) ist systematischer Kern jeder ISO-Zertifizierung.

Als einer der ersten Schritte im Rahmen der operativen Einführung des Managementsystems haben alle Niederlassungsleiter eine Schulung zu energiesparendem Betrieb und Verhalten absolviert. Weiterhin wurden die größten Verbraucher je Standort identifiziert. Dabei hat sich herausgestellt, dass an einem durchschnittlichen trans-o-flex-Standort rund 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs für die Wärmebereitstellung benötigt wird. „Wir werden also einen besonderen Fokus auf die Erneuerung und Steuerung der Heizungen legen“, erläutert Reder. „Maßnahmen in diesem Bereich wirken sich immer sowohl auf die Kosten als auch auf die CO2-Bilanz aus, wir haben hier also einen doppelten Einspareffekt.“

LED-Leuchten in einer Halle

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