Unter dem Titel „Liefert Mehrweg wirklich einen Mehrwert?“ hat Dr. Stefan Hartmann, Präsident BVDAK (Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen e.V.), auf dem diesjährigen Tag der Pharmalogistik ein Meinungsbild aus einer Apothekerbefragung vorgestellt. Die Befragung hatte er im Auftrag von trans-o-flex gemeinsam mit Smart Container Loop (SCL), dem trans-o-flex-Partner für Mehrweg-Transportbehälter, erhoben. Jetzt besteht die Möglichkeit, dieses Meinungsbild zu verfeinern, in dem Apothekerinnen und Apotheker oder auch pharmazeutisches Apothekenpersonal zusätzlich an der Befragung teilnehmen. „Das Meinungsbild erhält mit jedem zusätzlichen Teilnehmer mehr Gewicht“, sagt Lutz Blankenfeldt, Geschäftsbereichsleiter Strategie, Commercial und Marketing bei trans-o-flex. „Möglicherweise würden sich auch die Ergebnisse noch verändern.“ Eine Teilnahme ist sehr einfach möglich und dauert lediglich 7 Minuten. Über folgenden Button können Apothekerinnen, Apotheker oder pharmazeutisches Apothekenpersonal direkt die Befragung starten. „Wir freuen uns über jeden weiteren Teilnehmer – nutzen Sie die Chance, bei diesem wichtigen Thema Ihre Stimme abzugeben!“
Die bisherige Erhebung von Dr. Stefan Hartmann hat ergeben, dass 70 Prozent der Apotheken, die sich an der Umfrage beteiligt haben, jede Woche mehr als zehn verschiedene Pakete als Direktlieferung über einen Paketdienstleister erhalten. Bei 46 Prozent der Befragten waren es sogar mehr als 20 Pakete. 43 Prozent der Umfrageteilnehmer erhalten dabei heute schon teilweise Ware in Mehrwegboxen. Fast neun von zehn Antwortenden ist Nachhaltigkeit bei Verpackungen „wichtig“ oder „sehr wichtig“ und sie sind „grundsätzlich bereit, ihre Lieferungen in einem Mehrwegboxen-System zu empfangen, wenn es ökologisch vorteilhaft ist“. Gefragt nach den Vorteilen von einem Boxensystem, waren die am häufigsten genannte Gründe weniger Abfall (100 %), Bruchreduktion (51 %), Prozesskosten-Optimierung (43 %) und einfachere Retouren (37 %). Imagegewinn und bessere Lagerung sehen 23 Prozent als Vorteile.
Bei den tatsächlich erzielten Vorteilen aus der Nutzung von Mehrwegboxen wurde ausschließlich weniger Abfall angegeben. Bei den Hindernissen der Nutzung von Mehrwegboxen führen Rückführung (58 %) und Platzbedarf (42 %) die Liste der Gründe an. Und gefragt, ob sie „für ein Mehrwegboxensystem, das Warenschäden, Entsorgungsaufwand und CO₂-Emissionen reduziert, einen kleinen Aufpreis akzeptieren“ würden, war generell einer von zehn dazu bereit. Von 42 Prozent kam ein klares Nein und für ebenfalls 42 Prozent kam es auf den Betrag an. Prinzipielle Zahlungsbereitschaft signalisierten damit die Hälfte der Teilnehmer.