trans-o-flex: Corona-Impfstoffe können sicher bei 2 bis 8 Grad Celsius transportiert werden

trans-o-flex: Corona-Impfstoffe können sicher bei 2 bis 8 Grad Celsius transportiert werden

  • Der auf Arzneimitteltransporte spezialisierte Logistikdienstleister führt Forderungen nach weltweiten Lager- und Transporttemperaturen von minus 80 Grad auf mangelnde Sachkenntnis zurück
  • Spezialnetzwerk trans-o-flex ThermoMed steht für die Feinverteilung von Impfstoffen in Deutschland und Österreich bereit
  • Aktive Temperaturführung bei 2 bis 8 Grad, also Überwachung, Steuerung und Dokumentation der Einhaltung des Temperaturbereichs, ist geeignet, um eine Minderung der Wirkung von Corona-Impfstoffen durch den Transport auszuschließen
Weinheim, 30. September 2020. Der auf den Transport von Arzneimitteln spezialisierte Pharmalogistiker trans-o-flex weist Berichte zurück, nach denen Logistikunternehmen für den Transport von Corona-Impfstoffen weltweit Netzwerke aufbauen müssten, in denen die Produkte bei minus 80 Grad Celsius gelagert und befördert werden können. „Wer sich nur ein bisschen in der Pharmabranche auskennt, der weiß, dass es sich bei den jetzt vorschnell kommunizierten Temperaturen zwischen minus 20 und minus 80 Grad Celsius um Vorsichtsmaßnahmen handelt, die Unternehmen so lange treffen müssen, bis ihnen valide Daten über die Haltbarkeit ihrer Produkte auch bei höheren Temperaturen vorliegen“, sagt trans-o-flex-CEO Wolfgang P. Albeck. „Tatsächlich haben aber inzwischen bereits mehrere Firmen bestätigt, dass Corona-Impfstoffkandidaten ihre Wirkung auch dann behalten, wenn sie wie normale kühlkettenpflichtige Produkte behandelt werden, also bei 2 bis 8 Grad Celsius gelagert und transportiert werden.“ Als Beispiele nannte Albeck die Firmen Biontech und Curevac. Die Mainzer Biontech, die gemeinsam mit dem Pharmakonzern Pfizer einen Corona-Impfstoff entwickelt, hatte auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass eine Lagerung ihres Impfstoffs bei 2 bis 8 Grad fünf Tage möglich sei. Und in Kürze wolle das Unternehmen laut Albeck weitere gesicherte Ergebnisse mitteilen. Dabei sei davon auszugehen, dass das Unternehmen seinem Produkt eine noch deutlich längere Stabilität bei Kühlschranktemperatur bescheinigen wird. Das Tübinger Unternehmen Curevac, das an einem anderen Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus forscht, habe sogar bestätigt, dass sein Impfstoff bei 2 bis 8 Grad Celsius eine „mehrmonatige Stabilität“ zeigt.
Aus alledem folgert trans-o-flex, dass auch Corona-Impfstoffe mit höchster Wahrscheinlichkeit als kühlkettenpflichtige Produkte eingestuft werden, die sicher bei der sogenannten Kühlschranktemperatur transportiert werden können. „Wir sind daher mit unseren aktiv temperaturgeführten Netzwerken bestmöglich auf eine flächendeckende Verteilung von Corona-Impfstoffen vorbereitet“, sagt Wolfgang P. Albeck. „Das auf die Distribution im Temperaturbereich zwischen 2 und 8 Grad Celsius spezialisierte Tochterunternehmen trans-o-flex ThermoMed kann Corona-Impfstoffe wie auch schon in den vergangenen Jahren die Grippeimpfstoffe sicher und transparent dokumentiert in Deutschland und Österreich an alle Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser sowie den Pharmagroßhandel zustellen.“