trans-o-flex stellt in Bayern Corona-Impfstoffe landesweit zu

trans-o-flex stellt in Bayern Corona-Impfstoffe landesweit zu

  • Größtes deutsches Bundesland vertraut bei der Versorgung von Impfzentren auf die Expertise des Pharmalogistik-Spezialisten

Weinheim, 21. Januar 2021. Der auf Arzneimittelverteilung spezialisierte Logistikdienstleister trans-o-flex sichert in Bayern landesweit die Auslieferung von Corona-Impfstoffen an Impfzentren. Eine Besonderheit dabei: trans-o-flex befördert die Sendungen in Fahrzeugen mit aktiver Temperaturführung. Diese Fahrzeuge verfügen über ein Aggregat für den Laderaum, das je nach Außentemperatur kühlt oder heizt, um die Temperatur des Laderaums konstant zwischen 2 und 8 Grad Celsius zu halten. Den Auftrag für die landesweite Verteilung von den bayerischen Lagerstätten des Corona-Impfstoffs an rund 100 verschiedene Orte (neben Impfzentren auch die von kreisfreien Städten und Landkreisen bestimmten Lagerstätten für Corona-Impfstoffe) erhielt trans-o-flex vom Gesundheitsministerium des Freistaats. „Unsere aktive Direktverkehrsdisposition, die eingesetzte Fahrzeugtechnik mit GPS-Überwachung und aktiver Temperaturführung sowie eine spezielle Task Force für die Corona-Impfstoff-Logistik sorgen nicht nur für ein Höchstmaß an Sicherheit, sondern auch für die nötige Transparenz in der Lieferkette der sensiblen Güter“, sagt Wolfgang P. Albeck, CEO von trans-o-flex.

Wenn Impfstoffe nach Herstellerangaben bei anderen Temperaturen als 2 bis 8 Grad Celsius transportiert werden müssen, erhält trans-o-flex die entsprechenden Sendungen in Spezialverpackungen, die je nach Produktanforderung zusätzlich mit Kühlelementen und einem Datenlogger versehen werden. Diese Datenlogger messen die Temperatur im Innern der Boxen und speichern sie unveränderlich, sodass der Temperaturverlauf dokumentiert und später überprüft werden kann. „Die aktive Temperaturführung hat in diesem Zusammenhang vor allem zwei entscheidende Vorteile“, erläutert Albeck. „Sollte bei den Spezialverpackungen einmal ein Defekt auftreten, ist bei uns sichergestellt und dokumentiert, dass die Waren in einer kontrollierten Umgebung transportiert wurden. Der Hersteller kann dann auf Basis unserer Dokumentation entscheiden, ob die Wirksamkeit des Impfstoffs durch den Verpackungsschaden beeinträchtigt wurde oder nicht.“ Denn die Temperatur im Laderaum der Fahrzeuge wird sowohl im Fahrzeug als auch in der zentralen Disposition angezeigt, kontrolliert und dokumentiert. Der zweite entscheidende Vorteil der aktiven Temperierung ist laut Albeck: „Sobald in Europa Impfstoffe zugelassen werden, die über längere Zeit auch bei 2 bis 8 Grad Celsius stabil bleiben, brauchen wir in unseren Fahrzeugen und spezialisierten Lagerstandorten die aufwändigen und teuren Spezialverpackungen gar nicht mehr. Damit sinkt das Frachtgewicht, man spart zusätzlich die Rückführung der Verpackungen und der Kühlelemente und man kann noch effizientere Logistikkonzepte umsetzen.“