Wir feiern in diesem Jahr etwas Besonderes – 50 Jahre trans-o-flex!

Der Ursprung, der zur Gründung von trans-o-flex führte, findet sich im pharmazeutischen Großhandel. So entwickelten Peter Winkler aus Köln und der damalige Versandleiter der Firma Madaus, Adolf Neuhaus, ein erstes Konzept zur Direktbelieferung von Apotheken. Madaus, Hersteller von Naturarzneimitteln, suchte nach einer schnellen und zuverlässigen Lösung für die Distribution seiner Waren.
Nach einer erfolgreichen Testphase entschloss sich Madaus dieses Konzept bundesweit auszuweiten, indem weitere Speditionsunternehmen aus Hamburg, Hannover, Weinheim und München für Madaus regionale Lieferdienste aufbauten. Die Partner kamen überein, unter einer Dachmarke eine Interessengemeinschaft zu gründen. So wurde am 30. Oktober 1971 „trans-o-flex“ (Sitz in Weinheim) aus der Taufe gehoben. Aus dem Verbund von fünf regionalen Lieferdiensten wurde der erste flächendeckende „Schnell-Lieferdienst“ in Deutschland.

Als Firmierung für das Unternehmen wurde der Name trans-o-flex gewählt – und dieser Name war Programm. Ziel war, eine Transportorganisation von besonderer Flexibilität (=trans-o-flex) zu entwickeln, die vor allem Arzneimittel schnell, sicher und zuverlässig an Ärzte, Krankenhäuser oder Apotheken in ganz Deutschland liefern kann. Die besondere Flexibilität bezog sich dabei von Anfang an auf die besonderen Anforderungen der Kernbranchen Pharma und Gesundheit, aber auch Kosmetik, Elektronik sowie andere hochwertige und sensible Produkte. Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurde kein Standard-Paketdienst entwickelt, sondern ein internationales Netzwerk, in dem Ware sowohl in Paketen als auch auf Paletten transportiert werden konnte. trans-o-flex ist auch darauf ausgelegt, Spezialsendungen wie Gefahrgüter sicher zu transportieren. All diese Besonderheiten bedeuten für die Versender aus den Kernbranchen, dass diese alle ihre Sendungen über trans-o-flex abwickeln können.

An seiner Fokussierung auf die Kernbranchen und der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen hat trans-o-flex über die Jahre kontinuierlich weitergearbeitet. Entscheidende Schritte in der Weiterentwicklung wurden vollzogen, als trans-o-flex als bundesweit erster Logistikdienstleister ein flächendeckendes Netzwerk für aktiv temperaturgeführte Transporte aufbaute. Heute kann trans-o-flex in ganz Deutschland Arzneimittel bei 2 bis 8 sowie 15 bis 25 Grad Celsius aktiv temperaturgeführt transportieren.

Grundsätzlich kann man sagen: trans-o-flex hat immer konsequent daran gearbeitet seine Angebote für die Kernbranchen weiter auszubauen und hatte dabei immer die Bedürfnisse seiner Kunden im Blick. Das ist bis heute so geblieben und schließt auch die Themen ein, die neben Qualität heute in aller Munde sind: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf viele weitere Jahre!

Wir sind trans-o-flex!

Der Firmensong von den tof.allstars

trans-o-flex hat mit mehr als 100 Beteiligten ein Video zum 50. Geburtstag des Unternehmens gedreht. Erst sollte es nur ein kreativer Song von musikalisch begabten Mitarbeitern:innen zum Jubiläum werden. Dann folgte dem Song ein kleines Video, welches schnell zu einem eigenen Projekt wurde. Zugegeben wurde es letztendlich zu einem wirklich großem und beeindruckendem Gemeinschaftsprojekt. Wir sind stolz auf das Engagement und bedanken uns recht herzlich als Unternehmen bei allen Beteiligten.

Ihnen wünschen wir jetzt viel Spaß beim Anschauen und Teilen. Wir freuen uns, wenn auch Sie uns unterstützen!

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Hinweis: Dieses Video wurde über die Sommermonate und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sowie außerhalb der Produktionszeiten gedreht.

Der Song “Wir sind trans-o-flex” steht auch unter folgenden Musik-Streaming-Diensten zum Anhören zur Verfügung! Ergänzen Sie Ihre Playlist und viel Spaß beim Anhören und Teilen!

Timeline: 50 Jahre trans-o-flex

Hier können Sie wichtige Ereignisse aus unserer 50-jährigen Geschichte einsehen. Schieben Sie einfach den orangen Regler nach rechts und entdecken Sie, welche Meilensteine zum Erfolg von trans-o-flex beigetragen haben.

Zeitzeugen

Externe Zeitzeugenberichte

Prof. Dr. Holger J. Schmidt, Professor for Marketing, Koblenz University of Applied Sciences

Mein Vater, der trans-o-flex 1971 gründete, war Vollblutunternehmer, der seine Kunden liebte. Der Wille, sich ständig zu verbessern, liegt auch in der DNA des Unternehmens. Über die Entwicklung von trans-o-flex in der jüngsten Vergangenheit hätte er sich sehr gefreut.

Wir arbeiten mit trans-o-flex seit fast 30 Jahren zusammen. Allein die Länge dieser Zusammenarbeit spricht für sich. In diesen Jahren haben meine Mitarbeiter und ich immer wieder erfahren, dass trans-o-flex auch in brenzligen Situationen Lösungen findet,  Wir haben kompetente Ansprechpartner, die kundenorientiert, zuverlässig und qualitätsbewusst arbeiten.

In der Unternehmensgeschichte sind auch Dinge passiert, die wir nicht gut fanden, etwa die Gründungen der Distributionsgesellschaften. In deren Folge kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen in der Qualität der Leistung. Auch so mancher Eigentümerwechsel war nicht immer vorteilhaft für trans-o-flex. Glücklicherweise hat der letzte Eigentümerwechsel zu einem positiven Umbruch geführt. trans-o-flex hat sich wieder auf das Kerngeschäft besonnen, die Pharmabranche. Seit diesem Zeitpunkt erbringt trans-o-flex Leistungen so, wie wir es als Auftraggeber erwarten. Es ist auch sehr in den Bereich der IT investiert worden, das hat zu einer enormen Qualitätssteigerung geführt. Die Abläufe wurden und werden immer transparenter. Wir beurteilen die Entwicklung als sehr positiv.

Ich hoffe, dass trans-o-flex den eingeschlagenen Weg konsequent weiter geht. Die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden werden in Zukunft steigen. Auch der Gesetzgeber wird die Vorschriften im Pharmabereich weiter verschärfen. Dafür brauchen wir einen Partner, der uns in der Erfüllung der Wünsche unserer Kunden und Anforderungen des Gesetzgebers unterstützt.

So um die 50 beginnt für manche Menschen, aber auch Unternehmen, ein Alter, in dem sie bequem werden. Bei trans-o-flex habe ich hingegen in den letzten drei, vier Jahren eine stetige und positive Wandlung wahrgenommen. Mit Durchhaltevermögen und Konsequenz wurde das Profil des Profi-Versanddienstleisters im B2B geschärft. Heute hat trans-o-flex eine gute Präsenz auf dem Markt und im Straßenbild. Bei Besuchen vor Ort, etwa in der Niederlassung in Bruchsal oder bei der Kundenkonferenz im Sommer 2019 konnte ich persönlich erleben, wie das Unternehmen auf Fokussierung statt Streuung setzt. Die konsequent umgesetzte Devise, ausgewählte Dinge sehr gut zu machen, statt alles nur mittelmäßig, hat mich beeindruckt. So wurde das Unternehmen von einem etwas „angestaubten“ Mitläufer zum selbstbewussten Profi, der sich an den Marktbedürfnissen orientiert und dessen Außendienst uns engagiert und kompetent betreut.

Foto: Michael Gueth

trans-o-flex ist für uns ein langjähriger Partner, der gut zu unserem Konzept „heute bestellt – morgen geliefert“ passt. Gerade als Versender mit größeren Produkten schätzen wir, dass trans-o-flex auch Sperrgut schnell zustellt. Die Ausrichtung auf Qualität hat sich auch in der Corona-Krise bezahlt gemacht, in der die Leistungen weitgehend stabil und somit deutlich besser als im Wettbewerbsumfeld waren. Einige unserer langjährigen Account Manager haben im Unternehmen Karriere gemacht – auch das freut uns. Wenig Kontakt haben wir mit den Menschen, die am Ende der Lieferkette auch unser Gesicht zum Kunden sind. Ihnen gilt unser besonderer Dank, vor allem wenn sie trotz harter Arbeit unseren Warenempfängern noch ein Lächeln schenken. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Wenn ich trans-o-flex ganz kurz beschreiben soll, dann fallen mir spontan folgende Stichworte ein: Pharma, Orange, der Mercedes unter den Paketdiensten sowie zuverlässig. Nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit kann ich sagen, dass sich trans-o-flex von anderen Dienstleistern mit dem herausragenden Wert absetzt, die schwierigen Kriterien der Zustellung im Pharmabereich immer zu erfüllen. Des Weiteren hat trans-o-flex nie die Kundenzufriedenheit aus den Augen verloren und der Wert des persönlichen Kontakts zum Kunden wurde nie vernachlässigt und durch anonyme Call-Center ersetzt.

trans-o-flex hat in der Vergangenheit auch Schritte in den gesamten Paketdienstmarkt ausprobiert. Ich denke, das war zwar eine nachvollziehbare Veränderung, die aber leider nicht funktioniert hat und aus Sicht eines Vertreters der Pharmaindustrie, bin ich glücklich darüber, dass trans-o-flex sich nun auf seine Stärken konzentriert und dabei bleibt. Deshalb erhoffen wir uns als Pharma-Unternehmen weiterhin eine respektvolle, ehrliche und weitreichende Zusammenarbeit mit marktfähigen Bedingungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Fresenius Kabi und trans-o-flex besteht seit mehreren Jahrzehnten, und die TOF bildet einen wichtigen Baustein im Rahmen der Organisation unseres Distributionsnetzwerkes.
Insbesondere die Möglichkeit, täglich Sendungen in die bundesweite Zustellung zu geben, ist für unser Unternehmen von großem Vorteil und hilft, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Zustellung der Sendungen sowohl im B2B-Bereich als auch im Bereich der Patientenbelieferung erfolgt im Regelfall „next day“, was eine hohe Verlässlichkeit und Planungssicherheit für alle Beteiligten bedeutet.
Gerade im Bereich der Transporte von Arzneimitteln hat TOF die Organisation nach GDP-Kriterien hin ausgerichtet und ist Vorreiter in der Branche. Somit können wir die Distributionsprozesse sehr gut in Einklang bringen mit unseren unternehmenseigenen Vorgaben und Regelungen zur Umsetzung der GDP-Guideline.
Insbesondere bei temperaturgeführten Transporten im Ambient-Bereich von 15 bis 25 Grad wie auch im Cool-Bereich von 2 bis 8 Grad setzen wir auf die Leistungsfähigkeit und Expertise der TOF.
Ich persönlich assoziiere mit TOF die Schlagworte Kundennähe, Zuverlässigkeit, Prozesssicherheit und Innovationsfreude und freue mich darauf, mit TOF gemeinsam die aktuellen und zukünftigen Themen entwickeln zu können.
Herzlichen Glückwunsch zum 50-jährigen Firmenjubiläum und weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit,

Ihr
Steffen Redetzky
Senior Director
Supply Chain Execution Germany
Fresenius Kabi Logistik GmbH

Seit Jahren ist trans-o-flex unser zuverlässiger Partner im Bereich Paketversand, sowohl national, als auch international. Dabei sind uns die Werte „Pünktlichkeit“, „niedrige Schadensquote“ und „Freundlichkeit bei der Auslieferung“ sehr wichtig. Bei trans-o-flex ist eine stetige Weiterentwicklung der angebotenen Dienstleistung zu erkennen.

In der täglichen Arbeit mit trans-o-flex möchte ich zwei Dinge hervorheben. Zum einen die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Kundenservice, zum anderen das Thema digitaler Wandel. Beispiele sind moderne Datenschnittstellen, die Verbesserungen bei myTof oder die Internetpräsenz. Wir erleben bei trans-o-flex eine professionelle Entwicklung, bei der die zunehmende Digitalisierung zur Optimierung von Prozessen und zur Erhöhung der Zuverlässigkeit führt.

Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk

Hauptgründe für die Zusammenarbeit mit trans-o-flex sind für uns die Kombidienstleistung Paket & Palette sowie die stabile Zustellqualität in 24 Stunden. Das läuft präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Wir haben es deshalb bis heute nicht bereut, 2003 von mehreren Dienstleistern auf 100 Prozent trans-o-flex umgestellt zu haben. Das Unternehmen bietet uns ein zeitgemäßes Portfolio und hat mittlerweile eine solide Geschäftsführung. Wir würden uns heute wieder für trans-o-flex entscheiden und wünschen uns die langfristige Fortführung der stabilen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

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Meine Zusammenarbeit mit trans-o-flex ist fast so alt wie das Unternehmen selbst und entstand über einen Freund. Im Juni 1972 rief er mich in seiner Funktion als Mitarbeiter der Spedition Josef Wank an, einem der fünf trans-o-flex-Gesellschafter (Eichenau bei München). Er wollte wissen, ob ich einen Lkw mit 3,5 Tonnen Nutzlast hätte, der jeden Tag eine Dreieckstour fahren könnte: vom Drugofa Lager in Augsburg zum Lager von Wank in München, dann nach Nürnberg und wieder zurück nach Augsburg. Spontan wie ich nunmal bin sagte ich sofort ja. 

Die erste Tour für Josef Wank, für die damals noch eine Konzession notwendig war, fuhren wir am 1. September 1972. Seitdem wuchs die Zusammenarbeit kontinuierlich. Ende 1976 waren bereits 12 Fahrzeuge in Bayern für Wank im Einsatz. Als 1984 die fünf Gesellschafter ihre Anteile an den Haniel-Konzern verkauft haben, waren rund 20 Fahrzeuge für Wank im Einsatz. 

Die technische Weiterentwicklung hatte bei trans-o-flex immer eine hohe Priorität. Entsprechend oft wurde auch neue Technik getestet. Das galt für Fahrzeuge genauso wie für technische Geräte. Seit die zentrale Tourenplanung in Weinheim ansässig war, haben wir gemeinsam verschiedenste Fahrzeugvarianten zum Einsatz gebracht. Beispiele sind Tandemzüge mit 37 Paletten, Doppeldecker-Sattelauflieger mit 52 Paletten Ladekapazität, Tandem-Züge mit 38 Paletten als Durchlader oder auch einen Eurodis Show-Lastzug (Scania Hauber). 

Zu den Höhepunkten unserer Zusammenarbeit zählte die Zeit der deutschen Wiedervereinigung 1990 und 1991 mit rasant und plötzlich steigenden Mengen. Wir haben damals mitunter an einem Nachmittag mal eben 16 Zusatzlinien zum Einsatz gebracht. 

Der Umfang unserer Zusammenarbeit veränderte sich dabei immer mal wieder. So wurden wir zum 1. Januar 2004 zusätzlich Betreiber von sechs trans-o-flex-Standorten in Bayern. 2012 wurden die eigenständigen GmbHs wieder an trans-o-flex zurück übertragen und wir konzentrierten uns dann wieder auf die Zusammenarbeit im Linienverkehr. 

Heute schwimmt trans-o-flex durch die jetzige Eigentümerstruktur und die Kontinuität in der Geschäftsführung wieder in einem ruhigeren Fahrwasser und rückblickend auf diese 49 Jahre Zusammenarbeit kann ich sagen: Diese spannenden Jahrzehnte möchte ich nicht missen. Wenn ich heute einen Anruf wie 1972 bekäme, würde ich genauso handeln wie damals und den Weg mit trans-o-flex wieder gehen. 

Interne Zeitzeugenberichte

1991 wollte ich mich verändern, suchte neue Herausforderungen und die habe ich bei trans-o-flex dank des damals starken Wachstums auch gefunden. Heute bin ich stolz darauf, einen Teil der Veränderungen und Herausforderungen, die wir bei trans-o-flex zu meistern hatten, mitgestaltet zu haben. Und nach nun fast 30 Jahren kann ich sagen, dass ich mich auch heute wieder für das Unternehmen entscheiden würde. Denn nicht zuletzt habe ich mit meinem speziellen Arbeitsgebiet auch eine neue Leidenschaft gefunden.

Im Jahr 2000 durfte ich nämlich gemeinsam mit einigen Kollegen die Immobilienverwaltung aufbauen und übernehmen, die zuvor kein Bestandteil von trans-o-flex war. Das war wirklich spannend und bietet noch heute immer wieder neue Herausforderungen! Wir starteten bei Null und haben dann schrittweise eine enorme Entwicklung gemacht, sowohl als Abteilung als auch persönlich. Bei uns gilt: Geht nicht, gibt’s nicht. Wir haben uns selbst eine Messlatte aufgelegt. Es ist nämlich unser internes Ziel, uns mit Immobilienverwaltungen auf dem öffentlichen Markt messen zu können und mindestens so effizient zu arbeiten wie diese.

Während meiner Zeit bei trans-o-flex hat sich aber nicht nur mein persönliches Arbeitsfeld stark verändert, sondern das ganze Unternehmen, vor allem im Bereich IT. Heute ist IT an jedem Arbeitsplatz, wir scannen jedes Packstück x-mal, haben eine lückenlose Sendungsverfolgung, die sogar die Temperatur der Sendungen einschließt, immer wieder gibt es neue und leistungsfähigere automatische Sortertechnik und schließlich beruht auch die Einführung der GDP-Standards auf unserer ausgefeilten IT. Gleichzeitig ist in den letzten Jahren das Umweltbewusstsein deutlich mehr in den Vordergrund gerückt, es gibt immer mehr Fahrzeuge der neuesten Motorengeneration, es werden alternative Antriebe getestet und wir können den gesamten CO2-Ausstoß unserer Logistikkette berechnen und ausgleichen.

Der Einzug der IT hat im Tagesgeschäft viele manuelle Arbeitsschritte beschleunigt und durch eingebaute Kontrollen wie Prüfziffern passieren auch weniger Fehler. Die technische Ausstattung hat die Arbeit der Kollegen in den Hallen deutlich erleichtert und den Durchsatz enorm erhöht. Nicht vergessen werde ich diesbezüglich den Neubau in Alzenau 2007. Bei meiner ersten Besichtigung kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die besondere Architektur und die damals bei trans-o-flex ganz neue Technik waren für mich einfach faszinierend.

Heute sehe ich trans-o-flex als Spezialisten für individuelle Lösungen logistischer Anforderungen, der bestimmte Werte lebt: kunden- und zukunftsorientiert, zuverlässig, flexibel, innovativ. Ich wünsche mir, dass diese Werte weiterverfolgt werden, dass trans-o-flex sich mit immer neuen Lösungen weiterentwickeln und sich so auf dem Logistikmarkt auch in Zukunft behaupten kann.

Kind gerettet – Wochenende genossen

Zu den interessantesten Zeiten bei trans-o-flex gehören für mich die Jahre nach dem Mauerfall. Ein neues Netz und Kunden in den jungen Ländern aufzubauen, das war wirklich Pionierarbeit. Aber auch ansonsten war die Arbeit nie langweilig und unter den vielen schönen persönlichen Erinnerungen möchte ich eine hervorheben: Wir bekamen in Berlin an einem Freitagnachmittag von einem Kunden mit Schwerpunkt Hämophilie, Immunologie und Intensivmedizin den Anruf, ob wir sofort eine lebenswichtige Sendung für ein Kind zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf transportieren könnten. Wir organisierten eine Sonderfahrt und leiteten das Fahrzeug um alle Freitagsstaus herum. Als mir das Krankenhaus das Eintreffen der Sendung bestätigte und später die Rettung des Kindes mitteilte, hatte ich ein wunderschönes Wochenende.

Mein Weg zu trans-o-flex führte ganz klassisch über eine Stellenanzeige in der Zeitung. Ich suchte einen Job, wurde genommen und bin geblieben, weil es mir einfach gut gefällt. Vor allem mit den Kollegen verstehe ich mich gut. Ich hatte bei trans-o-flex immer das Glück, mit netten Menschen zusammen arbeiten zu können.

Zu meinen persönlichen Highlights zählt definitiv der Umzug von der Daimlerstraße in die Hertzstraße (Weinheim). Das waren damals nicht einfach nur neue Gebäude. Es wurden auch ganz neue Prozesse eingeführt und das war total spannend. Ein weiterer Moment, der mir ewig in Erinnerung bleiben wird, ist eine Abholung in Michelstadt im Odenwald, mit der ich beauftragt wurde. Es war das erste Mal, dass ich einen 7,5 Tonner mit Anhänger gefahren bin. Das war schon ein total erhabenes und tolles Gefühl.

Ich habe bei trans-o-flex gelernt, dass es immer einen Weg gibt. Egal in welcher Situation man gerade steckt. Und bei trans-o-flex war es in all den Jahren nie langweilig. Wir haben von neuer Technik enorm profitiert und bieten unseren Kunden heute viel mehr Möglichkeiten als früher und das dann auch zuverlässiger und schneller.

Die verschiedenen Eigentümer- und noch mehr Geschäftsführerwechsel haben auch der Belegschaft Sorgen und Kopfschmerzen bereitet. Mit den jetzigen Eigentümern und den Geschäftsführern geht es wieder nach vorne. Ich wünsche trans-o-flex auch für die Zukunft viel Erfolg.

Ich bin über einen Umweg zu trans-o-flex gekommen, weil ich nach einer Fremdsprachenausbildung noch eine kaufmännische Ausbildung machen wollte und so 1984 eine Lehre zur Speditionskauffrau bei trans-o-flex begann. Das hat mich von Anfang an fasziniert und dann nicht mehr losgelassen.

Damals bestand trans-o-flex aus fünf selbstständigen Speditionsunternehmen in Köln, Hamburg, Hannover, München und Weinheim, die sich auf Initiative von Walter Schmidt unter dem Namen trans-o-flex Schell-Lieferdienst zusammengeschlossen haben. Büros und Umschlaghalle befanden sich damals noch in der Daimlerstraße (Weinheim) und der Firmensitz war auch noch am Wohnsitz von Walter Schmidt in Mörlenbach.

Die erste Abteilung, in die ich während der Ausbildung kam, hieß „Expedition“. Übertragen auf heute käme das dem Customer Service am nächsten. Hier herrschte wie in der ganzen Firma eine sehr kollegiale Atmosphäre und jeder kannte jeden. Aufgrund meiner Sprachkenntnisse landete ich nach der Ausbildung direkt im internationalen Bereich – zuerst in der Abrechnung international. trans-o-flex war bereits seit 1982 Mitglied des internationale Expressdienst-Netzwerks „euro-express“ und der Sitz der Tochterfirma „trans-o-flex international“ war zunächst in Frankfurt-Niederrad. Als 1986 die Neubauten in der Hertzstraße 10 (Verwaltung) und 14 (Niederlassung) bezogen wurden, wurde auch der Sitz von trans-o-flex international nach Weinheim verlegt. Deshalb fuhr ich in der Übergangszeit regelmäßig mit dem Leiter Abrechnung nach Frankfurt, um die sogenannte A-Meta-Abrechnung mit den Partnern zu machen. Damals wurde noch per Hand und Rechenmaschine gearbeitet! Als trans-o-flex dann 1993 das eigene europäische Distributionsnetz EURODIS aus der Taufe hob, wechselte ich schließlich in den Bereich internationale Operation, in dem ich bis heute tätig bin.

Mittlerweile bin ich 37 Jahre im Unternehmen und habe einige Höhen und Tiefen von trans-o-flex miterlebt. Ein Highlight, an das ich mich gerne erinnere, war ein großes Fest im Oktober 1990 in Mörlenbach mit Kollegen aus ganz Deutschland sowie der damaligen Tochterunternehmen in Belgien, Italien, den Niederlanden und Österreich. Es wurde ein internationales Fußballturnier mit Mannschaften von trans-o-flex und der Auslandstöchter veranstaltet. Anschließend wurde in einem großen Festzelt mit Livemusik gefeiert.

Und dieses Jahr feiert trans-o-flex schon den 50. Geburtstag! Ich wünsche trans-o-flex auch weiterhin viel Erfolg und dass dieses tolle Unternehmen der Logistikwelt noch viele Jahre erhalten bleibt.

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