trans-o-flex passt Preise um 5,5 Prozent an

  • Um gutes Personal zu halten und zu gewinnen, hat die Branche Nachholbedarf bei Löhnen und Gehältern
  • Unternehmenschef Wolfgang P. Albeck: Zeit der Kompensation von Kostensteigerungen durch Dienstleister ist vorbei  
Weinheim, 28.September 2018. Die Logistikgruppe trans-o-flex plant für das nächste Jahr mit einer Anpassung ihrer Frachtpreise von 5,5 Prozent. „Hauptgrund sind die bereits deutlich gestiegenen und noch weiter steigenden Personalkosten. Wenn wir gutes Personal halten und gewinnen wollen, müssen wir hier mehr als bisher investieren“, sagte Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der trans-o-flex-Geschäftsführung. „Daneben gibt es aber noch viele weitere Kostentreiber, nicht zuletzt auch die stetig steigenden Anforderungen von Gesetzgeber, Kunden und Empfängern.“ 

Als Beispiele für die höheren Anforderungen nannte Albeck einen „spürbar höheren Investitionsbedarf und steigende Betriebskosten“, etwa durch neue Fuhrparktechnik. „Um künftig Fahrverbote zu vermeiden und unsere Arbeit weiter tun zu können, müssen wir in Fahrzeuge investieren, die deutlich teurer, aber weniger effizient sein werden als die bisher eingesetzten Dieselfahrzeuge.“ Hinzu kommen, so Albeck, die kontinuierlich steigenden Ansprüche an IT und Datenschutz. „Höchste Transparenz und ständig verfügbare Echtzeitinformationen über Sendungen, ihren Standort oder ihre Temperatur sind wichtige Fortschritte, aber gerade die Intelligenz unserer Logistik ist nicht zum Nulltarif zu haben.“ Es sei ein „weit verbreiteter Irrtum“ anzunehmen, dass sich IT-Investitionen automatisch über niedrigere Betriebskosten amortisieren. „Über dieses Stadium sind wir in der Logistikbranche hinaus. Heutige IT-Investitionen erhöhen vor allem die Qualität der Dienstleistung oder ermöglichen neue Services. Sie ermöglichen es dem Dienstleister aber nicht, Kostensteigerungen im Transport selbst auszugleichen.“

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